Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Ein starker Partner für einen starken Raum
Der ländliche Raum der Oberpfalz ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.
Mehr als Dreiviertel der Oberpfälzer Gemeinden setzen auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 312 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen in über 180 Kommunen. Davon sind 162 Dorferneuerungen in ca. 312 Ortschaften, einschließlich vier Gemeindeentwicklungen. Weitere Projekte sind über 164 Flurneuordnungen, davon zwei Unternehmensverfahren, 35 Projekte des Ländlichen Straßen- und Wegebaus, 32 Freiwillige Landtausch-Projekte und ein Freiwilliger Nutzungstausch. Hinzu kommen 17 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit rund 154 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.
Aktuelles
In der Oberpfalz gibt es aktuell sechs ÖMR, eine davon ist die ÖMR Stadt.Land.Regensburg. Dort wurden jetzt an sieben Bio-Erzeuger aus dem Landkreis und der Stadt Regensburg die Förderschilder für die Umsetzung von Öko-Kleinprojekten im Jahr 2024 überreicht. Mehr
Schwammregionen in Bayern
Startschuss für Aktionsprogramm
Ein Schwamm saugt Wasser auf und gibt es nur langsam wieder ab. Das ist das Prinzip, das hinter dem Aktionsprogramm „Schwammregionen“ steckt. Den Startschuss für zehn Schwammregionen gab Roland Spiller, Leiter der Verwaltung für Ländliche Entwicklung, bei einer Auftaktveranstaltung im Staatsministerium.
Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern
Job & Karriere
Bauingenieur (m/w/d) mit Erfahrung in der Ländlichen Entwicklung gesucht
Lust aktiv den ländlichen Raum mit uns zu gestalten? Nutzen Sie Ihre Expertise im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen und Ihre Kenntnisse im Vergaberecht, um bedeutende Impulse für die ländliche Entwicklung zu setzen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Ansprechpartner für unsere Fachabteilungen und Verbände.
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Streuobst für alle!
Förderprogramm auf Erfolgskurs
Mehr als 100.000 Bäume haben Kommunen, Vereine und Verbände bereits über das Förderprogramm „Streuobst für alle!“ beantragt. Bis zum Jahr 2035 sollen über den ganzen Freistaat verteilt eine Million neuer Streuobstbäume gepflanzt werden.
Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern
Vor wenigen Tagen unterzeichneten die Bürgermeister der Kommunen Beratzhausen, Brunn, Deuerling, Duggendorf, Hemau, Holzheim am Forst, Kallmünz, Laaber und Painten eine Kooperationsvereinbarung über die gemeinsame Gründung der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) „Jura-Tangrintel“. Mehr
Der langjährige Geschäftsführer der Schule für Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten e.V. ist offiziell verabschiedet worden. Für seine Verdienste ist er vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus mit dem „Bayerischen Löwen“ ausgezeichnet worden. Mehr
Wassermanagement
Bayern wird klimafester
Ministerin Kaniber gibt zehn Schwammregionen bekannt. Die ausgewählten Gemeindeverbünde reagieren auf die Herausforderungen des Klimawandels wie Starkregenfälle und Trockenphasen. Sie wappnen sich gemeinsam gegen Überflutung und Dürre.
Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern
Mit über 40 wechselnden Ausstellerinnen und Austellern ist die Metropolregion Nürnberg in Messehalle 1 die „Heimat für Regionalprodukte: Wissen – Schmecken – Erleben“. Die Ämter für Ländliche Entwicklung aus Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz feiern dabei ihre Consumenta-Premiere. Mehr
Vor kurzem besuchte eine Delegation aus Belsh, einer mittelalbanischen Stadt mit rund 30.000 Einwohnern, die nördliche Oberpfalz. Mehr
Der im Juli gewählte Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Thanstein-Tännesried hat mit seiner Arbeit begonnen. Mehr
Kulinarik trifft Unternehmergeist – das war das Motto der vergangenen Auftakt-Veranstaltung von Taste Business. Mehr
Vor Kurzem trafen sich die Umsetzungsmanager der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) im Bereich der NM-Arge 10 im östlichen Landkreis Neumarkt zu einem Informationsaustausch. Mehr
Land.Dorf.Zukunft
Ein Staats- und ein Innovationspreis für den neuen Dorfmittelpunkt und die Beteiligung der Jugend
In Mähring im Landkreis Tirschenreuth kehrt wieder Leben in das alte Mühlenareal ein. In der Integrierten Ländlichen Entwicklung „Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach“ im Landkreis Amberg-Sulzbach gestalten junge Menschen ihre Zukunft aktiv mit. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte die Preise am 17. Oktober 2024 in München.
Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern
Integrierte Ländliche Entwicklung
Regionalbudget 2025
Das Regionalbudget fördert Kleinprojekte, die von Privatpersonen, Vereinen oder Kommunen umgesetzt werden. Jetzt können ILE-Zusammenschlüsse für das Jahr 2025 die Förderung von Kleinprojekten beantragen.
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Weitere Beiträge
Der Wunsch, die Region weiterzubringen und Gleichgesinnte zu vernetzen, bildet die perfekte Ausgangslage für Doris Völkl aus Waldthurn, um als so genannte „HeimatEntwicklerin“ tätig zu sein. Mehr
Kürzlich feierten mehrere Tausend Besucher auf der 3. „Bio-Meile in der Steinwald-Allianz“ auf Schloss Wolframshof (Gemeinde Kastl b. Kemnath) mit der Öko-Modellregion Steinwald deren 10-jähriges Bestehen. Mehr
Drei leuchtende Beispiele für eine aktive Bürgergesellschaft und eine resiliente Zukunftsfähigkeit von Kommunen im ländlichen Raum wurden jetzt vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ausgezeichnet. Mehr
Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz steht Bürgerinnen und Bürgern wie auch Kommunen bei verschiedensten Problemen und Anliegen als starker Partner zur Seite und entwickelt mit den Menschen vor Ort maßgeschneiderte Lösungen zur Stärkung des ländlichen Raums. Mehr
Am 3. Juni 2024 unterzeichneten fünf Kommunen eine Kooperationsvereinbarung über die gemeinsame Gründung der ILE „Oberpfälzer Alb“. Mehr
Welche Gemeinden arbeiten mit der Ländlichen Entwicklung erfolgreich zusammen? Aktuelle Daten und Informationen mit Ansprechpartnern erhalten Sie in den Landkreisinformationen 2024. Kurz und übersichtlich berichten wir über aktuelle und künftige Projekte. Mehr
Integrierte Ländliche Entwicklung
Vier Jahre Regionalbudget – eine Erfolgsgeschichte
Das Regionalbudget fördert Kleinprojekte, die von Vereinen und Kommunen umgesetzt werden. Der Bericht zur Evaluierung gibt wichtige Hinweise und Empfehlungen für eine erfolgreiche Zukunft der Regionen.
Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern
Die geplanten Kürzungen der GAK-Mittel seitens der Bundesregierung standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen der Spitze des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz und drei CSU-Abgeordneten des Bayerischen Landtags. Behördenleiter Kurt Hillinger und dessen Stellvertreter Erik Bergner konnten dazu Landtags-Vizepräsidenten Tobias Reiß (Tirschenreuth) sowie die beiden im Oktober 2023 neu gewählten Direktabgeordneten Jürgen Eberwein und Patrick Grossmann begrüßen. Mehr
Vier leuchtende Beispiele für die vorbildhafte Sanierung und Revitalisierung ortsbildprägender Gebäude sowie für herausragende zeitgenössische Architektur in oberpfälzischen Dörfern wurden jetzt vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz ausgezeichnet. „Die Projekte dokumentieren beispielhaft den Erhalt des baukulturellen Erbes in den Orten und den Willen zur Innenentwicklung“, sagte Behördenleiter Kurt Hillinger bei der Feier im Großen Saal des Amtes. Mehr
Dorferneuerung und Baukultur
Zwei Meisterstücke der ländlichen Baukultur in der Oberpfalz
Großkonreuth gestaltete den Dorfanger und eine multifunktionale Scheune in der Dorfmitte neu. In Riglasreuth erhielt ein grauer Nachkriegsbau wieder Farbe und Leben. Die Preisträger erhielten bei einer feierlichen Veranstaltung am 19. Oktober in München den Staatspreis 2023.
Mehr Ländliche Entwicklung in Bayern
In Bayern gibt es viele Menschen, die ihre vielfältigen Ideen leidenschaftlich vorantreiben. Auf Vielfalt Dorf zeigen wir spannende Projekte und Engagierte. Zusammen mit den Ämtern für Ländliche Entwicklung denken sie über ihr Dorf hinaus und finden spannende Lösungen. Lassen Sie sich inspirieren. Mehr
Am Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth stehen Bauarbeiten bevor. Am Gebäude sind Wasserschäden durch Regenwasser entstanden, das über das Dach eingedrungen ist. Das komplette Dach muss deshalb erneuert und ein funktionierender Wasserablauf geschaffen werden. Mehr
Vor genau zehn Jahren ist das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz von Regensburg nach Tirschenreuth umgezogen: Dieses Jubiläum wurde am Sonntag mit einem „Tag der offenen Tür“, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen waren, gefeiert. Mehr
Die Marktgemeinde Waldthurn zählt zu den Gewinnern des 17. Europäischen Dorferneuerungspreises, der von der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung 2022 unter dem Motto „Brücken bauen“ ausgelobt und durchgeführt wurde. Mehr
In Kürze erreicht die Bayerntour von Land.Gemeinsam.Gestalten die Oberpfalz: Hier zieht das professionelle Wandertheater „Theater für die Jugend“ durch ländliche Gemeinden und macht Station in fünf Orten. Im Gepäck hat es mit dem Klassiker „Hamlet“ und den „Heinzelmännchen“ Angebote für Jung und Alt. Mehr
Bei einer Aktion des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz für mehr Artenvielfalt pflanzten die Mitarbeiter jetzt 14 Streuobstbäume und vier Obststräucher. Neben den ALE-Mitarbeitern spendeten auch die Stadt und die benachbarte Polizeiinspektion Tirschenreuth je einen Obstbaum. So leisteten sie einen Beitrag zum Bayerischen Streuobstpakt. Mehr
Für seine Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität ist das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz vom Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber ausgezeichnet worden. Mehr
Hecken, Feldgehölze, Streuobstwiesen, Trocken- und Feuchtbiotope stärken die biologische Vielfalt, begrünte Abflussmulden, Erdbecken und Geländestufen halten das Wasser bei Starkregenfällen in der Fläche zurück. Die Ländliche Entwicklung fördert deshalb mit dem Programm FlurNatur die Planung und Anlage von Struktur- und Landschaftselementen. Mehr
Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung
In Flurneuordnungen werden Felder und Wiesen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.
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Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung
In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Von Bürgermeister Heckenlauer erfahren Sie, wie die nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert.
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Erfolg durch Dialog
Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.
Gemeinden kooperieren
Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.
Bürger handeln
In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.
Planungen umsetzen
Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.
Unsere Dienstleistung im Überblick
Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
- Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
- ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
- verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
- sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
- verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
- entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
- unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
- unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
- unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
- erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
- sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
- unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
- hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
- fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung
Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:
- Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
- Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
- öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
- natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:
- Bürgermitwirkung
- Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
- Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung
Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:
- Integrierte Ländliche Entwicklung
- Gemeindeentwicklung
- Dorferneuerung
- Flurneuordnung
- Unternehmensverfahren
- Ländlicher Straßen- und Wegebau
- Freiwilliger Landtausch
- Freiwilliger Nutzungstausch